| Waldbrandgefahrenstufe |
2 von 5 - geringe Gefahrab 19.05.2026 |
Die Verwendung des Wappens durch Dritte ist genehmigungspflichtig.
Den Antrag hierzu mit Nennung des Verwendungszwecks stellen Sie bitte per E-Mail unter info@luebtheen.de oder Fax 038855 711-99.
© Stadt Lübtheen
Blasonierung des Wappens:
Gespalten; vorn in Rot schräggekreuzt ein silberner Schlägel und ein silbernes Eisen, hinten in Silber auf halbem grünen Hügel eine halbe grüne Tanne am Spalt, an deren Stamm ein aufgerichteter roter Löwe.
Erläuterung der Symbole:
Der sich am Rande der Jabeler Heide aus einer slawischen Siedlung entwickelnde Ort Lübtheen gehörte zunächst zur Grafschaft Dannenberg. Er wird urkundlich erstmals 1363 erwähnt anlässlich des Verkaufs des halben Dorfes durch Heinrich von der Hude an den Herzog Albrecht II zu Mecklenburg. Die andere Hälfte des Dorfes war im Besitz der Familie von Pentz. Erst Mitte des 17. Jahrhunderts gehörte der gesamte Ort zum Domanium.
1822 erhielt Lübtheen die Marktfleckengerechtigkeit.
Die Entdeckung eines Gipsstocks im Jahre 1826 und von Kalisalzlagern im Jahre 1874 sicherten die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Fleckens. Allerdings mussten die Gipsverarbeitung schon 1896 und der Kaliabbau 1916 infolge von Wassereinbrüchen eingestellt werden. 1938 wurde Lübtheen zur Stadt erklärt.
In dem wiederhergestellten Wappen erinnern Schlägel und Eisen als Bergbausymbole an das in Lübtheen betriebene Gipswerk und an den dortigen Abbau von Kali.
Der an der grünen Tanne aufsteigende rote Löwe, das redende Wappenbild der Grafen von Dannenberg, verweist auf die einstigen Landesherren der Gegend.
Gestaltung:
Registriert in der Wappenrolle des Landes:
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Sonstige Hinweise: |
Am 2. September 1940 war der Stadt Lübtheen vom Reichsstatthalter in Mecklenburg ein von Prof. Hans Schweitzer, Berlin, neu gestaltetes Wappen verliehen worden, dass jedoch mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges seine Gültigkeit verlor: In Gold auf einem grünen Dreiberg eine grüne Tanne mit rotem Stamm, an der ein silberbewehrter roter Löwe aufsteigt. |