| Waldbrandgefahrenstufe |
2 von 5 - geringe Gefahrab 19.05.2026 |
© Stadt LübtheenDas Denkmal an der südlichen Seite der Lübtheener Kirche trägt die Namen von 193 Toten, die in diesem ersten schrecklichen Krieg des 20. Jahrhunderts ihr Leben ließen.
Es waren 132 Lübtheener, 10 Brömsenberger, 11 Garlitzer, 5 Gudower, 6 Trebser, 6 aus Probst Jesar, 14 Lübbendorfer, 4 Bandekower und zusammen 5 aus Volzrade und Jessenitz.
Ab dem Jahr 1916 wurden die Nahrungsmittel so knapp, dass vom hiesigen Amt die Verfütterung sämtlicher Kohlrüben untersagt und als menschliche Nahrung beschlagnahmt wurde.
Die Revolution nach dem Ende des Krieges mit der Abdankung des Großherzogs hatte zunächst wenig Auswirkung auf Lübtheen und die umliegenden Dörfer.
Fühlbarer waren die Folgen des Krieges. Diebstähle und Verbrechen mehrten sich in dieser Zeit.
Preissteigerungen waren an der Tagesordnung und die Inflation zu Beginn der 20er Jahre vermehrte die Not der Menschen.
Literaturverzeichnis: 650 Jahre Lübtheen, Gestern und Heute Text von Marlies Bünsch, Stadt-Bild-Verlag Leipzig 2013