| Waldbrandgefahrenstufe |
2 von 5 - geringe Gefahrab 19.05.2026 |
Die Geschichte des Salzbergbaus unserer Stadt
Als nach zwölfjähriger Bohrzeit auf dem Gelände der alten Staßfurter Saline anno 1851 Kalisalze entdeckt wurden und deren Nutzung zu Düngezwecken in der Landwirtschaft durch fabrikatorische Aufbereitung 1861 gelang, war man der Auffassung, dass diese Kalisalzvorkommen nur auf den Magdeburger-Halberstädter Raum begrenzt seien.
Doch führten Erkundungsbohrungen im Raum Lübtheen-Jessenitz – begonnen im ehemaligen Lübtheener Gipsbruch ab 1874 – zur Entdeckung des Salzstockes Lübtheen-Jessenitz. Aus diesem Anlass wurde am 18. Oktober 1877 von der Lübtheener Bevölkerung das Salzfest begangen.
Es folgten das Niederbringen der Kali- und Steinsalzschächte „Herzog-Regent Jessenitz“ und Friedrich Franz Lübtheen“. Die Geschichte dieser Salzbergwerke sowie die Wasser- und Laugeneinbrüche, die diese Bergwerke zum Erliegen brachten, hat Herr Dr. Günter Pinzke für die Internet-Enzyklopädie WIKIPEDIA verfasst. (Autor: Dr. Günter Pinzke, Schwerin)
© Stadt LübtheenFoto: Friedrich-Franz-Schacht Lübtheen 1910, © Stadt Lübtheen
© Stadt Lübtheen Foto: Herzog-Regent-Schacht Jessenitz, © Stadt Lübtheen
© Stadt LübtheenFoto: Herzog-Regent-Schacht Jessenitz, © Stadt Lübtheen
© Stadt LübtheenFoto: Wasserturm und Denkmal Bergwerk Lübtheen, © Stadt Lübtheen